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Ferrata Giovanni Lipella

Klettersteig
Mittel
(7)

Toureninfo

Auf der am Morgen schattigen Westseite nach dem Kriegsstollen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana
Diff.
Schwierigkeit C/D
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 780 Hm  /  1230 Hm
3:30 Std.  /  7:30 Std.
Absicherung
Absicherung Gut
Ausrichtung West
Ausrichtung West
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 2:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Gebirge:
Berg:
Tofana di Rozes  (3225 m)
Charakter:

Die 3,3 km lange Ferrata Giovanni Lipella auf die Vordere Tofana ist ein großartiger, klassischer und sehr beliebter Dolomiten-Klettersteig. Scheinbar endlose, meist breite Felsbänder, mächtige Schluchten und ein gewaltiges Panorama mit ständigem Blick auf die Fanesgruppe sind die Zutaten. Bevor man allerdings die tolle Aussicht genießen kann, ist ein etwa 300 m langer Kriegstunnel zu bewältigen. Es folgen überwiegend nach Norden abschüssige, wie Stockwerke angeordnete Bänder. Auf Steilstufen dazwischen klettert man von Etage zu Etage. Angesichts der großen Höhenlage und der im oberen Teil konzentrierten und anhaltenden Schwierigkeiten wird man bis zu den letzten Metern gefordert.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. Vom Einstieg über eine Reihe aus Klammern und Leitern (A/B) in einen etwa 300 m langen Stollen. Durch den steilen Stollen aufsteigen, nach dem unteren Ausstieg (A) auf das Schuttfeld bzw. beim oberen Ausstieg kurz abklettern (zuerst A/B, dann B). Auf dem Schuttband (ein Notabstieg Richtung Col dei Bòs) folgt eine lange Gehpassage. Gestuft (A bis A/B) geht es auf ein Band (A und Gehgelände). Die steile Schlüsselstelle (C/D, später B/C) und einige Felsstufen (B) führen zu einem Spreizschritt (A). Auf einem Band (meist Gehgelände, Stelle A) leicht absteigend zu einer mächtigen Schlucht (A), die in ihrem hintersten Ende gequert wird. Nach einem kurzen Stück Gehgelände folgt der nächste Aufschwung (bis C). Danach geht es wieder leicht absteigend (größtenteils Gehgelände und A) zu einem weiteren Aufschwung (bis C). Abermals folgt ein Band (A bis A/B), welches zu einem schönen Rastplatz beim Felsgebilde Tre Dita (2694 m) leitet. Dort befindet sich links ein Notausstieg zum Rifugio Giussani. Der Klettersteig folgt einem großen Band (Gehgelände "Cima") nach rechts. Über eine Steilstufe (C) ins Schrofengelände (bis B) und über eine weitere Steilstufe (C) auf ein Band (A und B). Eine nahezu senkrechte, glatte Wand (C) stellt die Schlüsselstelle des oberen Teils dar. Über einen letzten Aufschwung (B/C) wird das Ausstiegsband (A) erreicht. Man folgt dem Schuttpfad bis zu einer Weggabelung und steigt rechts weiter zum Gipfel auf.

Erhalter:

TVB

Ausrüstung:

Komplette Klettersteigausrüstung, Helm und Stirnlampe für den 300 m langen Stollen. Im Frühsommer evtl. Steigeisen und Pickel.

Bemerkung zu den Versicherungen:

Gut bis sehr gut mit Stahlseilen ausgestattet.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

Stelle C/D, wenige C-Stellen, öfters B/C und B. Absolute Trittsicherheit für den Abstiegsweg (Schutt mit Felsplatten) nötig!

Zustieg zur Wand:

Vom Rifugio Angelo Dibona: Auf dem Weg 403 ins Valón de Tofana (2120 m) aufsteigen und weiter auf Weg 442 Richtung Gallerie del Castelletto zum Beginn der Versicherungen. Vom Ra Nona (etwas längerer Zustieg): Auf dem Weg 412 ins Valón de Tofana. Weiter siehe oben.

Abstieg:

Vom Tofana-Gipfel zurück zur Weggabelung und rechts hinunter. Der Abstieg erfolgt im schlecht markierten Schrofengelände zum ehemaligen Rifugio Cantore (2542 m). Weiter auf Weg 403 zum Ausgangspunkt absteigen. Alternativ kann man teilweise im Geröll ablaufen. Achtung: Im oberen Teil - auf dem Weg zum Gipfel - immer auf den dicksten Pfad achten und nicht zu weit rechts (südlich) aufsteigen. Im unteren Teil auf die Steinmännchen achten, meist ist dort die beste Möglichkeit zum Absteigen. Erst ab kurz vor dem Rifugio Guissani ist der Abstieg einfach.

Kartenmaterial:

Tabacco WK 03, Cortina d'Ampezzo; F&B, WKS 10; Kompass WK 55

Bemerkungen:

An schönen Wochenenden wird der berühmte Dolomitenberg von unzähligen Klettersteiggehern gestürmt - Steinschlag. Auf sichere Wetterverhältnisse achten.

Bei Schneelage und Vereisung ist die Ferrata Lipella nicht zu empfehlen! Für den Abstieg, Notausstieg-Band und Gipfelaufstieg (Normalweg) ist absolute Trittsicherheit nötig!

Infostand: 

09.09.2026

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Norden: Über Lienz oder Brixen nach Toblach. Dort nach Süden abbiegen und auf der Staatsstraße 51 nach Cortina d’Ampezzo. Von Süden: Über Vittorio Veneto nach Cortina d’Ampezzo. Von Cortina Richtung Passo Falzàrego und bis zur Abzweigung der Zufahrtsstraße zum Rifugio Dibona fahren. Über diese steile, schmale Straße (nur zuletzt etwas Schotter) bis zum Parkplatz bei der Hütte. Öffis: Mit dem Bus zur Abzweigung Rifugio Dibona und den restlichen Weg zu Fuß aufsteigen bzw. etwas höher in Richtung Falzarego-Pass von Ra Nona (Magistrato alle Aque) zu Fuß zusteigen.

Talort / Höhe:

Cortina d’Ampezzo  - 1211 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Rifugio Dibona  - 2037 m

Bilder (51)

Übersicht: Der Routenverlauf der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Übersicht: Der Routenverlauf der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Beim Zustieg zur Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Beim Zustieg zur Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Auf der zweiten Leiter vor dem 300 m langen Stollen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Auf der zweiten Leiter vor dem 300 m langen Stollen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Im Stollen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Im Stollen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Auf der am Morgen schattigen Westseite nach dem Kriegsstollen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Auf der am Morgen schattigen Westseite nach dem Kriegsstollen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Erste Stufe nach dem langen Schuttband - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Erste Stufe nach dem langen Schuttband - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Die kurze C/D-Passage im unteren Teil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Die kurze C/D-Passage im unteren Teil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Bei einer der vielen Querungen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Bei einer der vielen Querungen - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Die großen Höhlen im Mittelteil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Die großen Höhlen im Mittelteil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Steile Rinne im Mittelteil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Steile Rinne im Mittelteil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Beim oberen Notausstieg der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Beim oberen Notausstieg der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Auf dem langen Band vor dem letzten Teil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Auf dem langen Band vor dem letzten Teil der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Der große Felskessel ganz oben - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Der große Felskessel ganz oben - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Kurz vor der finalen Schlusswand - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Kurz vor der finalen Schlusswand - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Am Ende der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana, hinter der Tofana Gipfel.

Am Ende der Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana, hinter der Tofana Gipfel.

Auf dem 3225 m hohen Gipfel der Tofana - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Auf dem 3225 m hohen Gipfel der Tofana - Ferrata Giovanni Lipella an der Tofana

Zustieg, 
									Gemütlich geht es vom Rif. Dibona zum Einstieg., 
										Foto: A. Jentzsch

Zustieg, Gemütlich geht es vom Rif. Dibona zum Einstieg., Foto: A. Jentzsch

Einstieg, 
									Kurz unter dem Stollen herrscht bereits reger Betrieb., 
										Foto: A. Jentzsch

Einstieg, Kurz unter dem Stollen herrscht bereits reger Betrieb., Foto: A. Jentzsch

Gallerie del Castelletto, 
									Einstieg in den alten Kriegsstollen., 
										Foto: A. Jentzsch

Gallerie del Castelletto, Einstieg in den alten Kriegsstollen., Foto: A. Jentzsch

Gallerie del Castelletto, 
									Bei einem Fenster des sonst finsteren Stollens., 
										Foto: A. Jentzsch

Gallerie del Castelletto, Bei einem Fenster des sonst finsteren Stollens., Foto: A. Jentzsch

Gr. Band, 
									Auf dem Weg zum eigentlichen Einstieg. Links gelangt man über einen Notabstieg zurück., 
										Foto: A. Jentzsch

Gr. Band, Auf dem Weg zum eigentlichen Einstieg. Links gelangt man über einen Notabstieg zurück., Foto: A. Jentzsch

Ferrata Giovanni Lipella, 
									Schöne Klettersteigpassagen wechseln mit..., 
										Foto: A. Jentzsch

Ferrata Giovanni Lipella, Schöne Klettersteigpassagen wechseln mit..., Foto: A. Jentzsch

Ferrata Giovanni Lipella, 
									...klassischen Dolomitenbändern., 
										Foto: A. Jentzsch

Ferrata Giovanni Lipella, ...klassischen Dolomitenbändern., Foto: A. Jentzsch

Tre Dita, 
									Hier beginnt Teil zwei und man kann von hier auch unschwierig zum Rif. Giussani absteigen., 
										Foto: A. Jentzsch

Tre Dita, Hier beginnt Teil zwei und man kann von hier auch unschwierig zum Rif. Giussani absteigen., Foto: A. Jentzsch

2. Teil der Ferrata Giovanni Lipella, 
									Ein steiler riesiger Felskessel., 
										Foto: A. Jentzsch

2. Teil der Ferrata Giovanni Lipella, Ein steiler riesiger Felskessel., Foto: A. Jentzsch

2. Teil der Ferrata Giovanni Lipella, 
									Anspruchsvolle Klettersteigstellen., 
										Foto: A. Jentzsch

2. Teil der Ferrata Giovanni Lipella, Anspruchsvolle Klettersteigstellen., Foto: A. Jentzsch

Gipfelweg, 
									Vom Ende der Versicherungen führt ein unschwieriger Weg zum Gipfel., 
										Foto: A. Jentzsch

Gipfelweg, Vom Ende der Versicherungen führt ein unschwieriger Weg zum Gipfel., Foto: A. Jentzsch

Tofana di Rozes, 
									Geschafft, der mit 3225 m höchste Punkt der Tour ist erreicht., 
										Foto: A. Jentzsch

Tofana di Rozes, Geschafft, der mit 3225 m höchste Punkt der Tour ist erreicht., Foto: A. Jentzsch


									Zustieg vom Rif. Dibona, 
										Foto: Andreas Koller

Zustieg vom Rif. Dibona, Foto: Andreas Koller


									Tofana di Rozes, 
										Foto: Andreas Koller

Tofana di Rozes, Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									Einstieg in den Stollen, 
										Foto: Andreas Koller

Einstieg in den Stollen, Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									Blick zum Einstieg vom Stolleneingang, 
										Foto: Andreas Koller

Blick zum Einstieg vom Stolleneingang, Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									Der eigentliche Einstieg, 
										Foto: Andreas Koller

Der eigentliche Einstieg, Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller


									
										Foto: Andreas Koller

Foto: Andreas Koller

Felssturz-bei-Lipella-Einstieg-Sept-13-2017-Aufstiegsweg weggerissen-zur-Zeit-akute-Felssturzgefahr !!!

Felssturz-bei-Lipella-Einstieg-Sept-13-2017-Aufstiegsweg weggerissen-zur-Zeit-akute-Felssturzgefahr !!!

Der 404 er Weg unter Lipella Einstieg ist auf einer Länge von 60m durch Felssturz weggerissen Sep-13-2017

Der 404 er Weg unter Lipella Einstieg ist auf einer Länge von 60m durch Felssturz weggerissen Sep-13-2017

foto zeigt einen 2m tiefen, 3m breiten, 5m langen Krater-unter-Lipella-Einstieg !- wie von einer BAggerschaufel gerissen, muss ein 100tonnen stein gewesen sein, wenige Stunden alt

foto zeigt einen 2m tiefen, 3m breiten, 5m langen Krater-unter-Lipella-Einstieg !- wie von einer BAggerschaufel gerissen, muss ein 100tonnen stein gewesen sein, wenige Stunden alt

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