Schertlplatte - Gimpel Nordwand
Toureninfo
Topos
Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Sanierter Klassiker sucht den leichtesten Weg durch die Gimpel-Nordwand . Beeindruckend, was Hermann Schertel und Max Neher bereits 1961 geklettert sind. Vermutlich nicht über die namensgebenden Schertelplatte sondern rechts im Riss. Hier hängen auch noch die entsprechend verwendeten Holzkeile. Die Tour wurde zweimal saniert und kann mittlerweile als sehr gut abgesichert bewertet werden wer den 6. Grad beherrscht braucht keine zusätzlichen Sicherungsgeräte. Ansonsten können Klemmgeräte mittlerer Größe sehr gut eingesetzt werden. Totem Cams 0,8 bis 1,5. Nach der Schertelpaltte und der Dachquerung nach links nicht nach links in die seichte Rinne verleiten lassen, hier kommen auch BH jedoch führen diese zum Lang / Schmitt-Kamin. Die ursprüngliche Route orientiert sich leicht rechtshaltend über Blockgelände auf einen Pfeifenkopf mit markantem Biwakband über zwei Seillängen, etwas unübersichtlich. Die oberen Kamin- und Riss-Seillängen sind ebenfalls sehr lohnend. Nach dem letzten Stand immer am Grat bleibend zum bereits sichtbaren Gipfelkreuz ca. 150 Hm . Vorsicht bei mehreren Seilschaften: Steinschlag!
Siehe Topo!
2 x 50 m
10
Grundsort.
Grundsort.
Alpinkletterausrüstung / 50m Halbseile / 10 Expressen / mittlere Friends optional
Musau Ortsteil Roßschläg / Parken am Gasthof Bärenfalle und Zustieg zur Otto Mayr Hütte zu Fuß ca. 2 Std. mit MTB 1 Std. mit E-Bike sehr zu empfehlen, unbedingt den Mountainbike-Weg nehmen, ist ausgeschildert. In der letzten Kehre vor der OM-Hütte das MTB im Wald deponieren. Steinmännchen weisen den Weg durch den Wald und ein ausgetrocknetes Bachbett und später durch die Schuttreise bis zum Einstieg. Hier ist auch im Sommer noch länger ein Schneefeld. Der Einstieg ist sehr gut ersichtlich, direkt neben der gelben überhängenden Wandzone. (30 Min. ab OM-Hütte/MTB Depot).
Alternativ: über das Füssener zu Fuß mit der Bahn oder mit dem MTB zur Otto-Mayr-Hütte absteigen.
1600 m
Vom Gipfel auf dem Normalweg zurück ins Gimpelkar. Von hier Abstieg in Richtung Tannheimer Hütte bevor es wieder bergauf in die Nesselwängler Scharte geht und über diese nordseitig zurück über den Weg 417 zur Otto Mayr Hütte ca. 2–3 Std. vom Gipfel.
Alternativ über die Rote Flüh und den Friedberger Klettersteig zurück zum Füssener Jöchle und hier entweder ins Tannheimer Tal oder zurück zur Otto-Mayr-Hütte . 2,5–3 Std.
Alternativ über die Judenscharte nordseitig auf alten Fußspuren und Steinmännchen (einige alte Wegmarkierungen) hinab in die Schuttriese welche zurück zum Einstieg leitet, wenn man diese nach Westen verfolgt. Stellen 3 im Abstieg 2026 neue Fixseile, um die brüchigen Passagen zu begehen. 1,5–2 Std. Anspruchsvoll!
Eine weitere Alternative für Kletterer, die auf dem Gipfel aussteigen möchten - was nach einer dieser großartigen Touren sicherlich empfehlenswert ist - wäre der Abstieg über das Gimpelhaus nach Nesselwängle. Wer hier ein Auto/Fahrrad deponiert hat, ist nach 5 Kilometern wieder an der Liftstation „Füssener Jöchle“ in Grän.
14.07.2025
Erdmann Käppeler
Ausgangspunkt / Anfahrt
Mit dem PKW oder der Bahn nach Musau/Roßschläg, nördlich von Reutte. Dort Parkplatz hinter der "Bärenfalle" in Roßschläg (839 m) an der Straße Musau-Reutte.
Musau bei Reutte - 821 m
Parkplatz Bärenfalle - 839 m



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