Appelsteig - Hohe Wand
Toureninfo
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Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Der Appesteig ist ein abwechslungsreicher Steig, der einiges bietet: Eine plattige Felsrinne, unangenehme Erde, eine eindrucksvolle Höhle mit „Gamsbemmerl“, eine ausgesetzte Querung, wunderschöne Kletterstellen und einen netten, leichten Grat. Die Kletterstellen weisen großteils festen Fels auf. Wegen der Erdpassagen ist die Route wirklich jedoch nur bei Trockenheit zu empfehlen. Auf der gesamten Route gibt es rote Markierungspunkte.
In der Rinne auf glattem, erdigem Fels (1 bis 1+) aufwärts zur Appelhöhle. Von hier horizontal nach rechts ausgesetzt in die Wand queren (2) und auf gutem, plattigen Fels (2-) hinauf auf den einfachen, breiten Grat (Appelgrat), den man hinter dem markanten Felsturm erreicht (dort mündet der blau markierte Enziansteig ein). Kurz danach kommt von links die Wegvariante vom Zahmen Pechersteiglein herüber. Weiter über den netten kleinen Felsgrat (1) und Schrofen zu einem Felsblock mit roten Pfeilen. Nach links führt der unschwierige Ausstieg zum Grafenbergsteig, nach rechts der schwierigere Originalausstieg: 30 m erdig nach rechts absteigen (!) zur steilen Schlusswand, die man in einer kleinen Rechtsschleife an schlechten Griffen überwindet (2+). Nach einer Plattenpassage (1- bis 1) folgt als Finale ein sehr schöner Felsgrat (1+) direkt zum blau markierten Grafenbergweg.
Ja
Für weniger Geübte ein Sicherungsseil und Bandschlingen.
Keine Haken vorhanden, Sicherung an Bäumen möglich.
Wenn man die letzte Wandstufe auslässt, reduziert sich die Schwierigkeit auf 2 (die Querung bei der Appelhöhle)..
Vom Parkplatz auf der Straße zum Seiser Toni und auf dem grün markierten Binderweg zum Wandfuß. Dort wurde der Wandfußsteig von einer hässlichen Forststraße niedergewalzt. Auf dem Wandfußsteig nach rechts, dieser zweigt schlecht erkennbar bei Felsblöcken von der obersten Forststraße ab (dort beginnt auch der „Trümmersteig“). Auf diesem Wandfußsteig 3 Minuten nach rechts bis zur Abzweigung des Zahmen Pechersteigleins (blau markiert, Tafel). 30 m rechts davon beginnt der Appelsteig bei einer erdigen, breiten Rinne (rot markiert). Der etwas rechts vom Appelsteig beginnt der Enziansteig auf den ersten Turm, sozusagen die direkte Einstiegsvariante zum Appelgrat.
840 m
Auf dem markierten Grafenbergweg zurück zur Binderbank bei der Forststraße am Wandfuß. Eine nette Alternative ist der Abstieg über das Zahme Pechersteiglein (1-, blau markiert, Tafel). Bei Nässe wegen der steilen Erdpassagen jedoch nicht zu empfehlen.
Der einfache „Grafenbergweg“ ist nicht zu verwechseln mit dem „Grafenbergsteig“ (Kletterschwierigkeit 3), der auf den weiter östlich gelegenen „Grafenbergturm“ führt! Tipp Nr. 1: Eine lohnende Routenkombination, die den ersten Schwierigkeitsgrad nicht übersteigt, ist folgende: Zahmes Pechersteiglein (1-) bis zum Beginn des Grabens (nach einer Querung) – Wegvariante nach rechts zum oberen Appelsteig (Appelgrat) – Appelgrat bis zur Verzweigung (1) – leichter Ausstieg nach links zum Grafenbergweg – Abstieg über Zahmes Pechersteiglein (1-). Tipp Nr. 2: Um den Tag auszunützen, kann man noch den Babygrat (1+) anhängen.
30.04.2016
Josef Melchart
Ausgangspunkt / Anfahrt
Von Grünbach am Schneeberg zur Pension Seiser Toni (Abzweigung bei der Kirche), 200 m davor auf Parkplatz parken. Alternativ kann man am nördlichsten Punkt der Straße zwischen Oberhöflein und Neusiedl am Walde bei der Abzweigung einer Forststraße parken (ca. 600m Seehöhe) und zu Fuß in 15 min zum Seiser Toni gehen. Dabei ist Ortskenntnis von Vorteil.
Grünbach am Schneeberg - 557 m
Parkplatz vor Seiser Toni - 720 m



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