Immer wieder zeigt sich: Die Grenzen der menschlichen Entdeckungslust sind noch lange nicht erreicht. Jeder Athlet, der neue Höchstleistungen vollbringt, verspürt oft direkt den Hunger nach mehr.
Im Zentrum von K2 Chasing Shadows steht die Diskrepanz zwischen körperlichen Extremen – dem Erreichen von Höhen, die sich kaum jemand vorstellen kann – und der Erkenntnis, dass eine tiefere Sehnsucht ungestillt bleibt. Der Film dokumentiert Benjamin Védrines’ historischen Aufstieg am K2: eine Reise, die von Demut, Resilienz und purer Entschlossenheit erzählt.
Gedreht inmitten der rauen Schönheit des pakistanischen Karakorum-Gebirges, fängt der Film die gnadenlosen physischen Anforderungen ein, die das gewaltige Klima des Gipfels stellt. Gleichzeitig wird die Auseinandersetzung mit Verlust, Angst und der riskanten Natur von Träumen, die absolute Konzentration und Hingabe erfordern, thematisiert.
Védrines begegnet unvorhergesehenen Hindernissen, Rückschlägen und zweiten Chancen. Dabei setzt er sich mit den schrecklichsten und zugleich aufregendsten Seiten des Alpinismus auseinander und stellt sich die universelle Frage: Wo liegt die wahre Erfüllung?
„Ich kann ohne die Berge nicht leben. Und ich kann nicht ohne diese Art von Projekten leben. Ich brauche das; es ist das, was mich seit meiner Jugend geprägt hat. Die Berge haben mir erlaubt, weiterzuleben, denn es gab eine Zeit, in der ich mir diese Frage stellte. Diese Welt ist ein bisschen anders. Man hat hier unten nicht die gleiche Beziehung zum Leben wie dort oben“, so Benjamin Védrines.
K2 Chasing Shadows fängt eindrucksvoll Védrines’ Rekordaufstieg ein: In nur 10 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden bezwang er den K2 ohne künstlichen Sauerstoff. Eine Reise, die gleichermaßen durch seine Gedanken wie durch die Berge erzählt wird.
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Benjamin Védrines’ Rekordaufstieg auf den K2


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